Letztes Jahr im August habe ich meinen Lieblingsmenschen geheiratet und ich kann ehrlich sagen, dass es der schönste Tag meines Lebens war! Dafür haben wir alles mit viel Liebe zum Detail und Vorfreude im Herzen selbst geplant und mit unseren Freunden und Familien gemeinsam organisiert. Dabei gab es vieles zu bedenken, was sowohl wunderschön als auch herausfordernd war. Nachdem ich jetzt als Trauzeugin die Hochzeitsplanung meiner besten Freundin begleiten darf, möchte ich euch in diesem Beitrag die Schritte der Hochzeitsplanung erklären und meine Erfahrungen mit euch teilen. Vielleicht hilft es ja auch dir, deine eigene Traumhochzeit zu planen!

(c) loview

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Der erste Schritt der Hochzeitsplanung…
…ist es, sich einen Moment Zeit zu nehmen und die Verlobung zu genießen. Es ist schließlich ein besonderer Meilenstein im Leben! Gleichzeitig beginnen natürlich die ersten Gedanken zur Hochzeit: z.B. Wann soll sie stattfinden? Wo könnte sie sein? Wen möchten wir einladen? All diese Fragen kommen schnell auf, aber es ist wichtig, sich nicht stressen zu lassen und Schritt für Schritt vorzugehen.
Das Vision Board
Sobald wir wirklich in die Planung eingestiegen sind, wollten wir einen visuellen Überblick schaffen. Dafür haben wir ein Vision Board erstellt, auf dem wir unsere Vorstellungen und Wünsche gesammelt haben. Von Farben über Stilrichtungen bis hin zu möglichen Locations: alles, was uns inspiriert. So konnten wir ein gemeinsames Bild unserer Traumhochzeit entwickeln.

Hochzeitsplanung Checkliste
Durch das Vision Board haben wir einen guten Überblick über unsere Wünsche und Vorstellungen bekommen. Dann haben wir uns die wichtigsten Fragen gestellt, die ich euch hier als Checkliste aufgelistet habe:
1. Gästeliste
Der erste Schritt war bei uns die Gästeliste. Diese beeinflusst viele weitere Entscheidungen wie z.B. Budget und Location. Wir haben uns überlegt, wen wir unbedingt dabeihaben möchten und uns für eine recht kleine Anzahl (insgesamt 40 Personen) entschieden, da wir ein intimes Fest wollten.
2. Budgetplan
Ein Budget festzulegen, ist essentiell. Es hilft dabei, den Überblick zu behalten und Prioritäten zu setzen. Wir haben festgelegt, wie viel wir insgesamt ausgeben möchten und die einzelnen Posten wie Location, Catering, Dekoration etc. eingeplant. Außerdem haben wir uns klare Prioritäten gesetzt, für die wir dann auch bereit waren, mehr auszugeben.
3. Location
Die Suche nach der perfekten Location ist einer der wichtigsten Schritte. Wir haben verschiedene Orte recherchiert, uns Inspiration geholt und schließlich Locations besichtigt. Dabei war uns wichtig, dass sie nicht zu weit weg von unserem Wohnort ist, gutes Essen anbietet und man direkt vor Ort standesamtlich heiraten darf.
4. Datum
Sobald die Location feststeht, kann auch das Datum fixiert werden. Dabei sollte man sowohl Verfügbarkeit als auch persönliche Wünsche berücksichtigen. Uns war wichtig, dass die Hochzeit in den Sommerferien stattfindet, da ich Lehrerin bin und wir direkt danach auf Flitterwochen fahren wollten.
5. Standesamt
Die standesamtliche Trauung muss frühzeitig organisiert werden. Hier gibt es je nach Ort unterschiedliche Fristen und Vorgaben.
6. Save the date Karten/ Einladungen
Sobald Datum und Location feststehen, können Save the date Karten verschickt werden. Ich habe die Save the date Karte und unsere Einladung selbst via Canva gemacht. Alternativ machen viele heutzutage ein Save the date Video! Das ist eine kreative Lösung, die man einfach digital verschicken kann und auch Kosten spart. Die offiziellen Einladungen folgen später.
7. Dienstleister:innen
Fotograf:in, Videograf:in, DJ oder Band, Floristik, Catering – all diese Dienstleister sollten rechtzeitig gebucht werden. Es lohnt sich, mehrere anzuschreiben und Preise und Pakete zu vergleichen!
8. Brautkleid, Deko & Co
Die Auswahl des Brautkleides und der Dekoration ist ein besonders schöner Teil der Planung. Hier konnten wir unserer Kreativität freien Lauf lassen. Ich habe mein Kleid übrigens gebraucht gekauft – es gibt auf Willhaben und in speziellen Second-Hand-Brautläden günstige Angebote, die man sich unbedingt anschauen sollte. Auch Dekoration findest du oft günstig gebraucht und kannst du zum Teil auch selbst machen.
9. Details bedenken
Sobald ihr die Grobplanung abgeschlossen habt geht es in die Detailplanung: Ablauf- und Zeitplan, Sitzordnung, Gastgeschenke, Fotoliste und Co. Mein Tipp: unterschätzt es nicht! Die letzten Wochen und Monate war definitiv die intensivste Planungszeit. Außerdem solltet ihr unbedingt Hilfe annehmen, es macht z.B. gemeinsam mehr Spaß, Geschenke zu verpacken.

Ich hoffe, dieser Einblick in unsere Hochzeitsplanung hilft euch weiter und inspiriert euch vielleicht ein wenig! Ich wünsche allen Brautpaaren einen wundervollen Hochzeitstag und einen guten Start in euer gemeinsames Leben als Familie.
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Alles Liebe,
eure Hannah <3
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