Servierst du deiner Samtpfote regelmäßig ein grünes Büffet? Wenn nicht, ran an die Graspflanzen! Katzengras ist der Vitaminkick und der perfekte Helfer, um unerwünschte Haarballen loszuwerden. Egal, ob dein Stubentiger die Welt erkundet oder sich auf dem Sofa räkelt: Katzengras hilft beim Hochwürgen unverdauter Haarballen. Gleich gibt’s mehr Infos!
Die Sache mit den Haarballen
Als stolze Katzenmama kennst du das sicher: Unsere samtpfotigen Lieblinge sind echte Hygiene-Fans! Die Stubentiger gönnen sich täglich 4-5 Stunden Körperpflege – quasi die persönliche Spa-Time. Freigänger hingegen kürzen das auf 2-3 Stunden, schließlich haben sie auch andere Abenteuer zu erleben, wie das Revier unsicher machen oder auf Mäusejagd gehen! 🐾
Kommen wir zurück zur Katzenpflege! Mit ihrer rauen Zunge sorgt die Katze also dafür, dass ihr Fell stets perfekt gestylt ist und glänzt. Dabei nimmt sie eine Vielzahl von Haaren auf, die sich im Magen der Katze ansammeln. Kleine Mengen? Kein Problem, sie werden einfach ausgeschieden. Doch wenn die Katze zu viel Haare schluckt, entsteht ein haariges Problem – das Resultat ist häufig Erbrechen! Hierbei kann Katzengras hilfreich unterstützen.

Katzengras ist eine wertvolle Ergänzung in der Ernährung von Katzen, da es die Verdauung fördert und Vitamine wie Folsäure liefert. Und da unsere pelzigen Mitbewohner ein Faible fürs Pflanzenknabbern haben, kann Katzengras als geniale Ablenkung dienen, damit die restlichen Zimmerpflanzen nicht als Katzenbuffet enden.
Katzengras & Co
Das Zyperngras ist der Superstar in der Katzen-Salatbar! Cyperus zumula bietet schmale Blätter ohne nervige Stiele, perfekt zum Knabbern für unsere pelzigen Freunde. Achtung: Nur die zarten Halme sind erlaubt, denn scharfkantige Halme können zu unliebsamen Schnitten im Katzenmaul führen.
Auch einige edle Süßgräser wie Gerste, Hafer und Hirse, sowie der hippe Zimmer-Bambus, sind perfekte Kandidaten im Katzengras-Portfolio. Oftmals wird Miezes Pflanzen-Buffet durch Grünlilien ergänzt. Allerdings haben diese Pflanzen die Angewohnheit, Luftschadstoffe wie beispielsweise Nikotin aufzunehmen. Wenn die Katze dann herzhaft am Grünzeug knabbert, nimmt sie auch gleich ein paar unerwünschte Schadstoffe auf. 🙀

Pflegeleichter Knabberspaß mit Katzengras
Katzengras ist der Traum-Mitbewohner – kein Pflegeaufwand und null Drama! Es bevorzugt ein sonniges bis leicht schattiges Eckchen und liebt die Feuchtigkeit! Besonders das Zyperngras ist ein echter Fan von feuchtem Boden – schließlich ist es ein Sumpfgras! Also, Wasser marsch: den Boden schön feucht halten und keine Scheu vor der Sprühflasche, denn Katzengras steht auf den feinen Nieselregen. Doch vor zu starker Sonneneinstrahlung solltest du die Pflanze schützen, sonst werden die Blattspitzen schnell braun und unansehlich. Und denk dran, deiner Katze zuliebe: Dünger ist tabu.
Und natürlich sollte der grüne Leckerbissen für dein pelziges Familienmitglied an einem gemütlichen Ort stehen, damit das Knabbern zum Genuss wird. Wenn die Pflanze mal komplett abgenascht wurde, gönn ihr eine Auszeit und stell sie an einen sicheren Ort, weit weg von neugierigen Schnurrhaaren.
Stehst du auf DIY-Abenteuer? Dann schnapp dir ein paar Samen und zieh dein eigenes Katzengras groß! Du brauchst nur etwas unbehandelte Gartenerde und gönnst den kleinen Grassamen ein Wasserbad für ein bis zwei Stunden. Ab damit in einen Topf mit Erde und die Samen etwa zwei Zentimeter tief einbuddeln. Dein grüner Liebling braucht einen sonnigen Platz und darf keine nassen Füße bekommen! Halte jedoch den Boden schön feucht, und schon bald startet die Grasparty für deinen Stubentiger!
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