Naturlocken – hast du keine, wünschst du dir welche! Und hast du welche, ärgerst du dich trotzdem über sie. Also prinzipiell liebe ich meine Naturlocken schon, aber in der Pflege sind sie nun mal etwas komplizierter. Gerade jetzt wo es wieder wärmer wird, merke ich, dass meine Haare besonders viel Lockenpflege brauchen. Welche Tipps und Tricks ich habe, um meine Naturlocken gekonnt in Szene zu setzen UND sie gleichzeitig gut zu pflegen, zeige ich euch heute. ☀️💇🏻♀️
Der ewige Kampf um perfekte Locken
Als Teenager in den 2010ern wollte ich natürlich entweder glatte Haare oder perfekte Lockenstablocken haben. Wie oft habe ich meine Haare geglättet, nur um sie dann mit Lockenstab oder Glätteisen wieder lockig zu bekommen. Das hat meinen Haaren und meinen Naturlocken nicht unbedingt gut getan – wer hätte das gedacht? Als ich meine Naturlocken wieder mehr tragen wollte, war es leider zu spät. Meine Enden waren komplett kaputt – gespalten und trocken – und meine Haarstruktur hat von selber nicht mal die kleinste Naturlocke gehalten. Es hat Jahre und viel Pflege gebraucht, um meine Naturlocken wieder zu regenerieren.
Und genau deshalb bin ich auch so peinlich genau, wenn es um meine Haarpflege geht. Selbst in den Urlaub nehme ich zwei Haarbürsten mit, eine für die Dusche und eine für trockene Haare. Ich habe schon einige Produkte durchprobiert und einige davon, mit all ihren Vor- und Nachteilen, stelle ich euch heute vor. ✨
Das richtige Shampoo – für Kopfhaut und Locken
Der erste wichtige Schritt ist die Wahl des Haarshampoos. Auch hier gibt es unzählige verschiedene Produkte mit den unterschiedlichsten Versprechen. Eine Schwierigkeit für mich ist hierbei, immer die Bedürfnisse meiner Kopfhaut und meiner Haare unter einen Hut zu bringen. Denn das ist tatsächlich gar nicht so leicht. Ich habe nämlich tendenziell eine eher fettige Kopfhaut, aber trockene Haarlängen, weshalb ich mich schon durch ein paar Shampoos durchgetestet habe, um das richtige für mich zu finden. Ein Shampoo, das ich jetzt einige Zeit ausprobiert habe, ist das Coconut Curls Shampoo von OGX:

Seine Vorteile:
- Es riecht unglaublich gut!
- Es schäumt sehr gut auf und hinterlässt ein angenehmes Haargefühl.
- Die Haare glänzen und fühlen sich wirklich sehr weich und gepflegt an.
Und jetzt die Nachteile:
- Es ist sehr hydrating, für viele ein Vorteil, für meine eher fettige Kopfhaut hat es aber leider nicht funktioniert.
- nicht direkt ein Nachteil, aber passt auf, dass ihr wirklich gut ausspült, sonst fühlen sich die Haare etwas schwerer an.
Fazit: Prinzipiell ein tolles Produkt, das die Haare gut pflegt. Für mich hat es aber leider nicht so gut funktioniert, da ich mit meiner Kopfhaut bei feuchtigkeitsspendenden Shampoos immer etwas aufpassen muss.
Conditioner – der 2. Schritt in der Lockenpflege
Einer der wohl wichtigsten Schritte in der Lockenpflege: der Conditioner! Gerade da meine Haarlängen oft trocken sind, achte ich stark darauf einen guten Conditioner zu verwenden. Der Coconut Curls Conditioner von OGX hat alles, was ich am Shampoo mochte. Mein Kopfhautproblem hatte ich hier nicht, da ich Conditioner sowieso nur auf die Haarlängen auftrage. Aber auch hier bitte gut ausspülen, damit sich die Haare nicht schwer anfühlen.

Und wer einen Extra-Pflegeboost möchte, greift am besten zur Curl Sculpting Mask von Gyada Cosmetics. Die Anwendung ist einfach: nach der Haarwäsche in handtuchtrockenes Haar einmassieren, 10-30 Minuten einwirken lassen und dann gut ausspülen. Gerade meine wirklich trockenen Haarlängen haben sich sofort gepflegter angefühlt!
Und zum Abschluss: die Leave-in Lockenpflege
Für mich ist die Leave-in Pflege der wohl wichtigste Schritt in meiner Lockenpflegeroutine! Gerade hier teste ich gerne neue Produkte, um zu sehen, welche gerade am besten für meine Haare funktionieren. In der letzten Zeit habe ich hauptsächlich diese beiden Produkte abwechselnd verwendet:

Ich muss zugeben, dass ich gerade beim Flaxseed Gel etwas skeptisch war, weil die Konsistenz wirklich sehr sticky ist und ich deshalb befürchtet habe, dass es meine Haare zu sehr beschwert. ABER ich mag beide Produkte wirklich sehr gerne! Ich knete sie immer direkt nach der Haarwäsche in durchgebürstet, klatschnasse Haare ein. Sobald meine Haare trocken sind, knete ich noch die Gelschicht etwas aus, damit die Haare auch angenehm geschmeidig sind. Besonders gerne verwende ich die beiden Produkte aber am zweiten Tag, um meine Locken wieder etwas aufzufrischen. Dafür feuchte ich meine Haare wieder etwas an und knete nochmal etwas Leave-in ein.
Lockenpflege ist, wie vieles andere auch, ein Trial-and-Error-Verfahren. Was für mich gut funktioniert, muss nicht auch für euch passen und umgekehrt. Jede Lockenstruktur ist nunmal unterschiedlich und es braucht eben etwas Zeit bis man die perfekten Produkte findet. Aber ich wünsche euch viel Spaß beim durchtesten!
Eure Lockenmaus
Marie 🐭
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Damit der strahlende Sommer nicht zum Albtraum für dein Haar wird, solltest du auf die beste Pflege achten. Falls du auch noch auf der Suche nach Anti-Frizz-Tipps bist, dann schau gleich mal bei diesem Beitrag vorbei!
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