Pink Brezel 2026 Beauty / Deals / Nachgefragt / Lifestyle / Redaktion Est. 2025
PinkBrezel Logo
Lifestyle

Madeira: die Trend-Insel für Abenteuerlustige hautnah

02.07.2026
18 Min read
SHARE THIS
© Julia Kainrath

Es gibt Reiseziele, die man schön findet. Und dann gibt es Orte, die sich anfühlen, als würden sie einen komplett einnehmen. Mit ihrer Natur, ihrer Stimmung und diesem Gefühl, ständig etwas Neues entdecken zu können. Für mich war die Insel Madeira genau so ein Ort. Ich hatte vor meiner Reise natürlich schon unzählige Bilder gesehen. Denn besonders der Instagram-Algorithmus ist ja oft ein Meister gezielt ein Video nach dem anderen auszuspielen, sodass man ja alle Hot-Spots schon vor der Abreise speichern kann. Diese typischen Aufnahmen von dramatischen Klippen, Wanderwegen über den Wolken und Sonnenuntergängen über dem Atlantik 🌅. Aber ganz ehrlich? Nichts davon bereitet einen wirklich auf das echte Madeira vor. Denn schließlich wirkt die Insel dann doch noch intensiver. Noch grüner. Noch dramatischer. Und die perfekte Mischung aus Natur, Abenteuer und südländlicher Entschleunigung.

Madeira ist keine klassische Insel-Destination. Kein Ort, an dem man einfach eine Woche am Strand liegt und jeden Tag dasselbe macht. Madeira fordert einen irgendwie heraus – auf die beste Art. 😄
Man möchte automatisch früher aufstehen, mehr entdecken, draußen sein und möglichst viel von dieser Insel sehen. Und genau deshalb passt Madeira gerade so perfekt in diesen Zeitgeist aus Abenteuer, Natur und aktiver Erholung. Was mich am meisten überrascht hat: Wie intensiv sich dort alles anfühlt. Das Licht, die Gerüche, die Natur, die steilen Straßen, die Wetterwechsel. Selbst ganz normale Autofahrten werden plötzlich zu kleinen Erlebnissen. Hinter jeder Kurve wartet irgendein Aussichtspunkt, ein Wasserfall oder eine Landschaft, die aussieht, als wäre unser klassisches Umfeld 10-fach vergrößert und intensiviert worden. 🌿

Anreise an einem der gefährlichsten Flughäfen der Welt

Der Moment, in dem man auf Madeira landet, setzt eigentlich direkt den Ton für die gesamte Reise. Der berühmte Cristiano Ronaldo International Airport gehört nicht umsonst zu den spektakulärsten Flughäfen Europas. Schon beim Landeanflug schaut man auf steile Berghänge, kleine Häuser zwischen Felsen und das unfassbar tiefe Blau des Atlantiks. 🌊 Madeira wirkt sofort extrem vertikal. Alles geht entweder steil nach oben oder direkt hinunter zum Meer. Flache Straßen oder riesige Ebenen sucht man hier fast vergeblich. 😄 Und so gibt es auch schon meinen ersten Tipp für jede Reise nach Madeira: Distanzen sind nichtsaussagend. Luftlinien dürfen gekonnt vermieden werden. Auch wenn die Insel nur so groß ist, dass sie ganz leicht umkreist werden kann, braucht man hier für jede Strecke länger als gewohnt. Kurven, Höhenmeter und durchaus auch die Aussichten machen jede Distanz zu einem kleinen Überraschungsei.

Erster Eindruck: grün, grüner, am grünsten

Was mich sofort beeindruckt hat, war dieses unfassbare Grün. Wirklich überall wächst etwas. 🌴 Palmen, Blumen, riesige Farne, tropische Pflanzen und dichte Wälder. Gleichzeitig wirkt Madeira aber nie wie eine typische Tropeninsel. Durch die dunklen Vulkanfelsen und die raue Küste bekommt die Insel etwas Dramatisches und manchmal fast Mystisches. In Kombination mit der jeweiligen Wetterlage gibt es somit an jeder Ecke etwas Anderes zu sehen. Und das ist keine pure Übertreibung.

Dann ist da noch das Wetter. 😅 Madeira hat gefühlt mehrere Jahreszeiten gleichzeitig. Und das täglich. Unten am Meer sitzt man bei der Sonne im Café, eine Stunde später steht man oben in den Bergen mitten im Nebel und braucht plötzlich eine Jacke. Genau diese schnellen Wetterwechsel machen die Insel aber unglaublich spannend, weil jede Gegend komplett anders aussieht und man so spontan die Tagespläne gut anpassen kann. Zu viel Sonne erwischt? Keine Sorge, so ging es mir auch. Ich habe an den ersten Tagen die Nähe zum afrikanischen Kontinent und somit die Intensität der Sonne klar unterschätzt und da freut man sich doch auch mal über ein paar Wolken im Norden. ☁️

Warum Madeira plötzlich überall auftaucht

Ich verstehe mittlerweile sehr gut, warum Madeira als Reiseziel gerade so gehypt wird, besonders in der Altersgruppe 20-35 Jahre. Denn die Insel trifft genau diesen perfekten Mix aus Natur, Abenteuer, Outdoor-Lifestyle und Entschleunigung. Leider fühlen sich viele Reiseziele inzwischen sehr touristisch oder durchgeplant an. Madeira dagegen wirkt wild und ursprünglich. Man hat selten das Gefühl, einfach nur Sehenswürdigkeiten „abzuarbeiten“. Stattdessen erlebt man die Insel ständig spontan. 🏝️

Das beginnt schon bei ganz normalen Autofahrten. 😄 Eigentlich fährt man auf Madeira nie einfach nur von A nach B. Alle paar Minuten entdeckt man irgendeinen Aussichtspunkt, einen Wasserfall oder eine Küstenstraße, die so absurd schön aussieht, dass man automatisch stehen bleibt. Als Anfänger*in würde ich die durchaus engen Straßen aber dann nicht unbedingt als Einstieg ins Fahrer*innen-Leben empfehlen. Es lohnt sich, bergauf mit der Handbremse anfahren zu können und einfach ohne große Angst in die Aufgabe des Autofahrens hineinzugehen. So macht es dann sogar Spaß und gemeinsam nochmal mehr! 🚘

Funchal – entspannt & charmant

Die Hauptstadt der Insel zeigt unglaublich viel Charakter und ist eine Mischung aus allem. Denn hier fühlt sich die Insel noch lauter und anders bunt an als an anderen abgelegenen Insel-Ecken und Enden. Menschen sitzen stundenlang draußen, trinken Kaffee oder Wein und es herrscht irgendwie doch stets reges Treiben. Das liegt unter anderem auch daran, dass Funchal durchaus viele Tagesgäste von Kreuzfahrtschiffen empfängt.

Persönlich muss ich sagen, dass Funchal das für mich wohl die wohl unattraktivste Region der Insel ist. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich während meiner Reise nicht unbedingt im Städte-Trip-Modus war. Für einen halben Tag durch die Gassen flanieren und die bunt bemalten Türen bestaunen ist schon sehr nett. 🎨 Aber mein Tipp wäre nicht mitten in Funchal die eigene Unterkunft zu buchen. Denn dann muss man sich auch auf abendlichen Rush-Hour Verkehr einstellen.

Ein absolutes Must-See ist außerdem der botanische Garten Madeira Botanical Garden. 🌺
Von dort hat man nicht nur einen unglaublichen Blick über Funchal, sondern sieht auch unfassbar viele exotische Pflanzen und Blumen. Ein kunterbuntes Paradies. Schon allein die Farben dort wirken teilweise komplett unrealistisch, aber wunderschön. Man kann den Garten mit dem eigenen Auto erreichen (Achtung – limitierte Park-Möglichkeiten) oder mit der Seilbahn vom Hafen in Funchal nach Monte auf den Berg fahren. Das ist doch eher ein teures Vergnügen, aber wer die Insel nochmals von oben sehen möchte, kann dies hier tun. 🚡

Monte & die berühmten Korbschlitten

Eines der kuriosesten Erlebnisse auf Madeira ist definitiv die Fahrt mit den traditionellen Korbschlitten in Monte. 🛷 Ja, man fährt tatsächlich in einem Korbschlitten eine Straße bergab – gelenkt von zwei Männern in weißen Outfits und Strohhüten. Klingt absurd? Ist es auch. 😅 Aber genau deshalb gehört eine Fahrt mit den Carreiros do Monte irgendwie zu Madeira dazu. Leider waren wir an einem Feiertag vor Ort und konnten keine Schlittenfahrer finden, also achtet darauf abseits von Feier- und Sonntagen den Ort zu besuchen.

Monte selbst ist übrigens auch wunderschön. Ruhiger, grüner und etwas entspannter als das Zentrum von Funchal. Besonders die Kirche und die Aussichtspunkte dort oben lohnen sich total. 💚

Autofahren auf Madeira – ein wilder Ritt

Ich sage es ehrlich: Autofahren auf Madeira war manchmal schon nervenaufreibend. Ohne Mietwagen verpasst man zwar unglaublich viel, aber die Straßen sind teilweise heftig. Extrem steil, eng und kurvig. Manche Straßen sehen eher aus wie private Einfahrten als wie offizielle Verkehrswege. 🙃 Aber am Ende des Tages gehört das zum Abenteuer dazu und hat auch irgendwie echt viel Spaß gemacht. Wer kann schon behaupten innerhalb 10 Minuten so viele Höhenmeter von Bergspitze hinab zum Strand zurückgelegt zu haben? Alle Wege führen wohin und schließlich findet man sich auf einer Insel immer so zurecht, dass man im schlimmsten Fall maximal an der Küste ansteht und umdrehen muss. 😉

Doch vor allem in kleinen Bergdörfern wird es spannend. Teilweise fährt man Straßen entlang, bei denen man ernsthaft hofft, dass jetzt bitte niemand entgegenkommt. 😄 Und trotzdem gehören genau diese Fahrten irgendwie zu den schönsten Erinnerungen der Reise. Denn fast hinter jeder Kurve wartet wieder irgendeine Aussicht, die einen komplett sprachlos macht. Man fährt plötzlich an Wasserfällen vorbei, schaut direkt auf den Atlantik oder entdeckt kleine Häuser mitten zwischen Bergen.

Ein absolutes Must-See ist die Küstenstraße Richtung São Vicente und Seixal. Gerade dort sieht Madeira teilweise aus wie Hawaii, oder zumindest so wie ich mir Hawaii vorstelle. 🌊

Seixal – schwarzer Strand und Dschungel-Vibes

Wenn ich einen Ort nennen müsste, der mich komplett überrascht hat, dann wäre es definitiv Seixal. Dort gibt es einen schwarzen Sandstrand direkt vor grünen Bergen und Wasserfällen. 🌿 Diese Kombination sieht so surreal aus, dass man fast vergisst, dass man eigentlich noch in Europa ist. Das Wasser ist zwar frisch 😅 aber allein die Stimmung dort ist unglaublich schön. Direkt daneben befinden sich außerdem natürliche Lavapools, die deutlich ruhiger sind als die bekannteren Spots auf Madeira. Und wer Glück hat (wie wir) darf sich von dem Wellengang überraschen und abkühlen lassen.

Porto Moniz – natürliche Pools mitten im Atlantik

Die natürlichen Pools von Porto Moniz Natural Swimming Pools gehören wahrscheinlich zu den bekanntesten Orten der Insel – und das komplett zurecht. Mein absolutes Must-Do, Must-See und „Sofort-Wieder“ Ziel der Reise. 💙 Zwischen schwarzem Lavagestein entstehen dort natürliche Becken, die vom Atlantik gespeist werden. Und das regelmäßig. Wer es wagt, schwimmt im doch frischen 17°C Wasser etwas nach draußen und darf sich auch dort von wilden Wellen überraschen lassen. Das macht nicht nur unheimlich viel Spaß, sondern ist einfach auch ein Erlebnis, das man nicht so schnell wo anders findet. 🌊Denn die Kombination aus rauem Meer, dunklen Felsen und türkisfarbenem Wasser sieht einfach unglaublich aus. Mein Tipp: Früh morgens kommen. Später wird es deutlich voller.

Aktivitäten mit Adrenalin, einmal raus aus der Komfortzone

Madeira ist definitiv keine Insel, auf der du nur „ein bisschen spazieren gehst“. 😄 Die Natur dort lädt dich automatisch dazu ein, aktiver zu werden – selbst dann, wenn du eigentlich einen entspannten Urlaub geplant hattest. Genau das macht die Insel für Abenteuerlustige so spannend.

Natürlich gehört Wandern auf Madeira fast schon zum Pflichtprogramm. Und ganz ehrlich: Selbst Menschen, die normalerweise keine großen Wanderfans sind, werden hier wahrscheinlich ihre Meinung ändern. 🌿 Die Landschaft verändert sich gefühlt ständig. Mal läuft man über Bergkämme oberhalb der Wolken, dann wieder mitten durch dichte Lorbeerwälder oder entlang schmaler Levadas mit Wasserfällen neben dem Weg. Besonders beeindruckend fand ich die Mischung aus völliger Ruhe und gleichzeitig extrem dramatischer Natur. Manche Wanderungen fühlen sich eher wie kleine Expeditionen an als wie klassische Spaziergänge. 😄 Seit Jahresbeginn 2026 wurde aufgrund der vielen Wanderer ein Ticket-System eingeführt, welches einerseits den Besucher*innen-Fluss besser kontrollieren und regulieren soll. Andererseits geht es dabei aber auch um die Erhaltung der Regionen und Wege. Also muss man sich rechtzeitig vorab Routen überlegen und sogenannte „Einlass-Tickets“ online erwerben.

Zu dem System sei gesagt: Es ist neu und noch am Werden. Anfangs wirkt alles etwas kompliziert und leider vor allem unflexibel. Spontan auf das Wetter warten kann man bei den berühmtesten Trails zu gewissen Uhrzeiten und besonders an Wochenenden leider nicht. Aber andererseits würde es auch keinen Spaß machen mit den Karavanen über Stock und Stein zu klettern, also bin ich persönlich ganz froh, dass die Massen an dieser Stelle reguliert werden.

Sonnenaufgang oder -untergang am Pico do Arieiro?

Das ewige Dilemma: will man lieber den Sonnenauf- oder Sonnenuntergang an einem der berühmtesten Aussichtspunkte der Insel genießen? Nach langem Hin und Her, haben wir uns für letzteres entschieden, um den Tag einfach ein bisschen lockerer anzugehen und das Grande Finale am Ende zu genießen. 🌇 Und diese Wanderung am Pico do Arieiro war definitiv eines der beeindruckendsten Erlebnisse der ganzen Reise. Da zum damaligen Zeitpunkt der berühmte „PR1“ nach den Waldfeuern 2024 nicht vollständig begehbar war, haben wir den offenen Abschnitt in Angriff genommen und nach unserer Rückkunft den Sonnenuntergang genossen.

Ein paar Tipps für PR1 Fanatiker*innen: achtet auf das Wetter. Bei uns gab es an jenem Tag eine Windwarnung und die Wanderung ist teilweise sehr exponiert, da steigt die Gefahr gleich mal, wenn man gegen 120 km/h seitlichem Wind ankämpft. Egal wie sonnig und warm es am Strand zuvor war: Es ist windig, es ist kalt und man unterschätzt gerne mal wie kalt es beim Warten auf den Sonnenuntergang werden kann. Packt euch gut ein! Leider ist das Café und WC am Pico do Arieiro auch nicht rund um die Uhr geöffnet und schließt relativ früh.

Doch egal wie windig und kalt es ist: Das Himmelsspektakel ist es absolut wert. Erst orange. Dann rosa. Dann gold. ✨ Unter dir liegen die Wolken und plötzlich wirken die Bergspitzen, als würden sie schweben. Einer dieser Momente, bei denen man kurz vergisst, Fotos zu machen, weil du einfach nur schaust und es dann ganz plötzlich ganz ruhig um dich herum wird. Genuss pur! ☀️

Madeira & Levada-Wanderungen – das wahre Highlight

Madeira ist bekannt für seine Levadas – kleine Wasserkanäle, entlang derer unzählige Wanderwege verlaufen. Und ehrlich gesagt: Selbst Menschen, die normalerweise nicht wandern, werden Madeira wahrscheinlich lieben. 😄 Die Wege führen durch Tunnel, entlang steiler Klippen, vorbei an Wasserfällen und mitten durch dichte Wälder. Perfekt für heiße Tage, denn die Abkühlung und Erfrischung ist stets da. 💦

Besonders beeindruckt haben mich diese zwei Touren: Levada das 25 Fontes (PR 6) und Caldeirão Verde (PR 9). Teilweise hört man stundenlang nur Wasser, Vogelgeräusche und Wind. 🌿 Kein Verkehr, kein Lärm, keine Ablenkung. Und genau das macht diese Wanderungen so besonders und unvergleichbar.

Wieso trocken Wandern? Auf zum Canyoning

Wer noch mehr Abenteuer sucht, sollte unbedingt Canyoning ausprobieren. 💦 Madeira gilt tatsächlich als einer der besten Orte Europas dafür. Dabei bewegt man sich durch Schluchten, klettert über Felsen, springt in natürliche Wasserbecken und seilt sich an Wasserfällen ab. Klingt zuerst leicht verrückt – ist es vielleicht auch. 😅 Aber genau dieses Gefühl macht den Reiz aus. Und ich liebe es. Gerade weil Madeira so viele Flüsse, Wasserfälle und grüne Schluchten hat, wirkt die Insel wie gemacht dafür. Selbst Anfänger*innen können dort geführte Touren machen und erleben plötzlich Orte, die man sonst niemals sehen würde. Und falls jemand eher Respekt hat oder gar Angst – keine Sorge! Die Guides sind ausgebildete Profis und machen einen verdammt guten Job. So wird ganz klar Sicherheit vermittelt und gelebt. Mit Discovery Island Madeira könnt ihr in euer Abenteuer starten und seht abermals eine ganz andere Seite der Insel, fern ab der offiziellen Wegbegrenzungen. 🩵

Surfen im Atlantik – eine Tradition

Und dann wäre da noch das Thema Surfen. 🏄‍♀️ Durch den Atlantik und die vulkanische Küste hat Madeira richtig gute Surfspots – vor allem für Menschen, die etwas mehr Abenteuer wollen als klassische Anfängerstrände. Besonders rund um Jardim do Mar oder Paul do Mar findet man beeindruckende Wellen und diese typisch raue, wilde Atmosphäre, die perfekt zur Insel passt. Selbst wenn man nicht selbst surft, lohnt es sich total, dort einfach zuzuschauen. Die Kombination aus riesigen Wellen, dunklen Klippen und kleinen Küstenorten sieht oft aus wie aus einem Surffilm. 😍

Genau diese Mischung aus Wandern, Wasser, Bergen und Adrenalin macht Madeira für mich so besonders. Die Insel zwingt einen fast dazu, rauszugehen, Neues auszuprobieren und den Urlaub wirklich zu erleben – statt ihn nur „abzusitzen“. 💚

Kunterbunte diverse Natur wie von einem anderen Kontinent

Das Beeindruckendste an Madeira bleibt für mich bis heute die Natur. Die Insel sieht teilweise wirklich aus wie eine Mischung aus Hawaii, Neuseeland und Jurassic Park. 😄 Überall ragen Berge aus den Wolken, Wasserfälle laufen direkt über Felsen und Wanderwege führen durch dichte Lorbeerwälder. 🌳

Besonders faszinierend fand ich diese schnellen Wetterwechsel. Man läuft bei Sonne los, wenige Minuten später zieht Nebel durch die Berge und plötzlich wirkt alles komplett mystisch. Es gibt Orte auf Madeira, an denen du automatisch langsamer wirst. Weil du ständig stehen bleibst, schaust oder einfach kurz realisieren musst, wie schön es gerade aussieht. 🌈

Essen auf Madeira – komplett unterschätzt

Ich hatte ehrlich gesagt keine riesigen Erwartungen an das Essen auf Madeira. Und wurde komplett überrascht. 😍 Die Küche ist oft simpel, aber unglaublich gut. Viel frischer Fisch, Fleisch, Gemüse und lokale Zutaten. Besonders verliebt habe ich mich in Bolo do Caco mit Knoblauchbutter. 😍
Dieses warme Brot bekommt man fast überall – und ich hätte es ehrlich jeden Tag essen können. Der perfekte Snack für Zwischendurch und auch für das Reisebudget super, um nicht zu viel für das Essen auszugeben. Da kann man richtig viel sparen, wenn man möchte. 🫰

Auch Espetada, die berühmten Fleischspieße, waren unglaublich gut. Und natürlich Poncha. 🍹
Dieses traditionelle Getränk aus Rum, Honig und Zitronensaft hat definitiv mehr Wirkung, als man zuerst erwartet (Achtung, wenn man noch nichts im Magen, aber Durst hat. 😉). Aber Poncha ist einfach genau richtig. Es ist als würde man das Aroma der Insel auf die Zunge zaubern. Genau die richtige Mischung aus süß und sauer mit dem leicht südlichen Flair und der fröhlichen gelben Farbe. 💛 Mein Insider-Tipp für Essen: kleine Familienrestaurants irgendwo in den Bergen. Oft sehen sie komplett unscheinbar aus – aber genau dort haben wir am besten gegessen und das auch noch oft sehr günstig!

Obrigada, Madeira!

Madeira hat mich komplett überrascht. Ich dachte vorher, es wird einfach „eine schöne Insel“. Etwas Skepsis war unterbewusst auch stets dabei. Wer weiß ob die klassischen Instagram Fotos und Videos doch einfach gut inszeniert sind, wie wird es wohl fernab der Aussichten und Hauptrouten aussehen? Was ich bekommen habe, war viel mehr: Abenteuer, Ruhe, spektakuläre Natur, gutes Essen und dieses Gefühl, wirklich unterwegs zu sein. Madeira ist keine Insel für klassischen Luxusurlaub. Die Insel ist wild, manchmal anstrengend, kurvig, windig und voller Überraschungen. Aber genau deshalb bleibt sie im Kopf. Man fährt hin wegen der Landschaft – und kommt zurück mit viel mehr Eindrücken, als man erwartet hätte. 🌿 Und ich komme definitiv wieder! 🌊

Mehr Themen auf pinkbrezel.at

Du bist im Sommer wahnsinnig gerne draußen unterwegs, aber deine Haare sollen nicht darunter leiden? Das verstehe ich gut! Andrea erzählt dir in ihrem Beitrag wie und womit du dein Sommerhaar richtig gut pflegen kannst, egal ob in der Sonne, Salzwasser oder im Chlor. 🔎

TAGS: / / /

Kommentieren

Was hältst du hiervon?

AD SPACE

Your brand here.