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DIY MANIKÜRE – Perfekte Nägel ganz einfach selbst stylen!

14.09.2026
10 Min read
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© kaboompics.com/ Pexels

Ich liebe schöne Nägel und ich liebe Do-it-yourself! Also warum nicht die perfekten Nägel zuhause mit einer DIY Maniküre kreieren? Dafür gibt es mittlerweile schon einige Möglichkeiten – Nagelfolie, super realistische Klebenägel und spezielle Nagellacke. Ich teste sie alle und gebe euch mein ehrliches Feedback! Unbedingt weiterlesen…

Wie gelingt dir die DIY Maniküre?

Natürlich wird man nie ein 100%-iges Ergebnis wie im Nagelstudio erzielen, aber es wäre doch schade, wenn du dir nicht auch zuhause schöne Nägel gestalten könntest! Ich plane, verschiedene Methoden auszuprobieren: vom klassischen Nagellack der beliebten Firma essie über Nagelfolien von Miss Sophie bis hin zu Klebenägeln von Doonails! Für diese Produkte habe ich mich jeweils entschieden, weil sie ohne UV-Lampe einfach zuhause anwendbar und damit gut für Anfänger:innen geeignet sind. Ich werde für dich verschiedene Produkte und Techniken in den folgenden Bereichen testen: Kosten, Anwenderfreundlichkeit und vor allem das Ergebnis. Lass uns starten!

Mit Klebefolien von Miss Sophie zur DIY Maniküre

Zuerst habe ich die Klebefolien des deutschen women-owned Unternehmens Miss Sophie ausprobiert. Die Marke bietet drei Produktkategorien an: Nagelfolien, UV-Gel-Nagelfolien und Press-On-Nails (Klebenägel). Diese Folien und Klebenägel sind in einer Vielzahl von Farben und Designs erhältlich – von sanften, natürlichen Rosa- und Beigetönen bis hin zu auffälligen Farben, aufregenden Mustern und Glitzer. Ich habe mich für die klassischen Nagelfolien entschieden, da ich momentan kein UV-Gerät zu Hause habe und sie mir zudem einfacher und weniger schädlich für meine Naturnägel erschienen sind. Ich habe gleich das Starter-Set gewählt, das zwei verschiedene, neutrale Farben bzw. Designs an Nagelfolien enthält, sowie einen Glossy Top Coat, einen Nail Wrap Remover und eine Glasfeile. Bei den Nagelfolien sind jeweils 24 Stück enthalten, in unterschiedlichen Größen und Formen, damit wirklich jede die passenden Folien für ihre Nägel findet.

DIY Maniküre
Miss Sophie im Test! © HM

Kosten:

Das Starter Set ist derzeit für etwa 30 € bei Amazon erhältlich. Wenn du kürzere bis mittellange Nägel hast, kannst du jede Folie einfach halbieren und sogar doppelt verwenden – somit reicht eine Packung mit 24 Stück für zwei Anwendungen, was etwa 7,5 € pro Anwendung kostet. Später kannst du natürlich nur die Folien nachkaufen, die aktuell bei Amazon etwa 12 € kosten, was die Kosten auf etwa 6,5 € pro Anwendung senkt. Das ist meiner Meinung nach ein großartiges Angebot und wirklich kostengünstig, besonders im Vergleich zu einem Termin im Nagelstudio, der bei mir oft 50 € oder mehr kostet.

Anwendung:

Für die Anwendung ist etwas Zeit, Geduld und Fingerspitzengefühl gefragt. Zuerst solltest du die Nagelhaut vorsichtig mit einem Rosenholzstäbchen zurückschieben. Das ist wichtig, damit keine Luft und keine Feuchtigkeit unter die Folien gelangen können! Danach musst du deine Nägel mit dem Nail Wrap Remover gründlich reinigen, damit keine Öl-, Schmutz- oder Lackreste auf den Nägeln zurückbleiben. Unebenheiten kannst du mit einem Buffer ausgleichen und optional kannst du eine Schicht des Base Coats auftragen, den es separat zu kaufen gibt.

Danach musst du dir die passenden Größen für deine Nägel aussuchen. Ein Set mit 24 Nagelfolien enthält sieben verschiedene Größen, also wird da sicher jede:r fündig. Wenn du dir unsicher bist und zwischen zwei Größen schwankst, dann nimm besser die kleinere Folie!

Dann kannst du auch schon die Schutzfolie abziehen und die Nagelfolie von der Trägerfolie lösen. Sei dabei aber vorsichtig und berühre die Klebeseite so wenig wie möglich, damit sie gut am Nagel haftet. Klebe sie mittig auf den Nagel und streiche sie von der Nagelmitte zu den Rändern hin glatt. Pass aber auf, dass die Folie nicht auf der Haut klebt!

Schneide die überschüssige Länge knapp über dem Nagelrand ab. Drücke sie kräftig an den Nagelrand und feile dann vorsichtig die überstehende Länge mit einer Glasnagelfeile ab. Das verbleibende Stück klebst du für die nächste Anwendung wieder auf die Trägerfolie.

Zuletzt versiegelst du die Nägel mit einer dünnen Schicht des Glossy Top Coats. Dies sorgt für ein strahlendes Finish und verlängert die Haltbarkeit. Selbstverständlich kannst du die Versiegelung jederzeit auffrischen, indem du erneut eine dünne Schicht des Top Coats auf deine Nägel aufträgst.

Ergebnis und Fazit:

Das Ergebnis sieht, insbesondere aus der Ferne, sehr ansprechend aus. Betrachtest du es jedoch näher, erkennst du vor allem von der Seite, wo die Folie endet und der Naturnagel beginnt, was ich als etwas störend empfunden habe. Aber wie bei vielen anderen Aspekten im Leben gilt: Übung macht den Meister! Dennoch finde ich es großartig, wie natürlich das Ergebnis wirkt, wie schnell die Anwendung vonstattengeht und wie kostengünstig diese Art der DIY-Maniküre von zu Hause aus ist. Die Folien lassen sich mit einem Remover und einem Wattepad entfernen: Bitte nicht einfach abziehen, da dies die Naturnägel schädigen kann.

UND: Die Press-on-Nails von Miss Sophie sind vegan, HEMA-frei und tierversuchsfrei! HEMA (Hydroxyethylmethacrylat) ist ein Inhaltsstoff, der in zahlreichen Nagelprodukten vorkommt und Kontaktallergien auslösen kann.

DIY mit Doonails Press-On-Nails

Jetzt auf dem Laufsteg: die Press-On-Nails von Doonails! Diese schicken Klebenägel kommen in einer schillernden Vielfalt an Farben, Längen, Formen und Designs daher. Von extra kurz bis mittellang und in eckig, rund, mandelförmig oder sargförmig – hier wird jeder Nageltraum wahr. Farblich reicht das Spektrum von dezent bis knallig, und die Designs lassen keine Wünsche offen: klassischer Babyboomer, French Tip, Cat Eye, Glitzer oder Linienkunst, alles dabei! Im Paket warten 30 Nägel in 15 verschiedenen Größen und ebenso viele Klebefolien auf dich. Dazu gibt’s noch ein Rosenholzstäbchen und zwei Reinigungstücher – alles, was dein DIY-Herz begehrt!

DIY Maniküre
Doonails im Test! © HM

Kosten:

Aktuell kosten die Press-On-Nägel bei Bipa etwa 16 € und enthalten 30 Nägel, die für eine Anwendung ausreichen. Wenn man sorgsam mit den Nägeln umgeht und keinen verliert, kann man sie natürlich auch mehrfach verwenden. In diesem Fall muss man lediglich neue Klebesticker erwerben (180 Stück kosten momentan etwa 10 €) oder man greift alternativ zu flüssigem Nagelkleber (ca. 7 € für 7 ml). Daher sind diese Nägel die teuerste Option für eine DIY-Maniküre, die ich in diesem Beitrag teste.

Anwendung:

Zuerst musst du deine Naturnägel mit einer Feile in Form bringen und deine Nagelhaut mit einem Rosenholzstäbchen zurückschieben. Danach raust du die Nageloberfläche leicht mit einem Buffer an und entfernst dabei die dünne Nagelhautschicht am Ansatz der Nagelplatte. Anschließend musst du deine Naturnägel gründlich mit einem Reinigungstuch reinigen.


Wähle nun die passenden Größen für die Nägel und Klebesticker aus. Beginne damit, die Klebesticker mit dem Schutzfilm auf deine Nägel zu kleben und drücke sie gut fest. Achte darauf, dass der Sticker nicht auf die Nagelhaut gelangt. Verwende das Rosenholzstäbchen, um Luftblasen zu entfernen, und ziehe dann den Schutzfilm ab. Setze die Press-On-Nägel in einem 45-Grad-Winkel am Nagelansatz an und drücke sie langsam mit leichtem Druck auf die Nägel. Zum Schluss drücke sie für etwa 60 Sekunden gut fest.

Zur genauen Anwendung der Doonails gibt es übrigens auch ein eigenes YouTube-Video, das findest du hier.

UND: Doonails-Produkte sind PETA-zertifiziert, also tierversuchsfrei, HEMA-frei, zudem vegan und dermatologisch getestet.

Ergebnis und Kosten:

Das Ergebnis ist kaum von echten Gelnägeln zu unterscheiden: Bei sorgfältiger Anbringung wirken sie wirklich schön und professionell. Leider hielten sie bei mir nicht lange, und ich habe nach kurzer Zeit einen Nagel verloren. Es ist ratsam, die Klebesticker oder den Kleber immer griffbereit zu haben, um im Fall der Fälle den Nagel schnell wieder anzubringen. Insgesamt ist diese Methode für den Preis wirklich hervorragend!

Maniküre mit Essie

Ich habe mich zuletzt an den absoluten Klassiker gewagt: die essie Nagellacke! Auch hier gibt es eine große Auswahl an Farben und Spezialeffekten wie Glitzer, Chrome und Matt. Zudem bieten einige Spezialprodukte neue Möglichkeiten. Besonders die Gel Couture Reihe hat es mir angetan, da sie eine lange Haltbarkeit sowie einen Geleffekt verspricht – ganz ohne UV-Lampe!

Als Base habe ich den Strong Start Nagellack verwendet – dieser sorgt für gestärkte und gefestigte Nägel. Er ist die perfekte Basis für eine Maniküre und schützt vor Verfärbungen und Absplittern. Außerdem enthält der Lack Biotin, was die Naturnägel zusätzlich pflegt. Als Farbe habe ich die 504 Of Corset von der Gel Couture Serie gewählt. Das ist ein schöner und natürlicher Beige-Rosa-Ton. Last but not least kommt ein glänzender Top Coat von der Gel Couture Reihe zum Einsatz.

Essie Gel Couture im Test! © HM

Kosten:

Der Base Coat Strong Start von essie enthält 14 ml und kostet derzeit ca. 9 € bei dm Österreich. Die Gel Couture Lacke (Farben und Top Coat) enthalten jeweils 13,5 ml und sind aktuell für etwa 13 € bei dm Österreich erhältlich. Bei regelmäßiger Nutzung und ohne das Austrocknen der Lacke kann man diese sicherlich bis zu 50 Mal verwenden (bei einem doppelten Anstrich). Das ergibt rund 75 Cent pro Anwendung, was ihn zum heutigen Preissieger macht!

Anwendung:

Zuerst heißt es: die Naturnägel in Topform bringen! Feile sie in die gewünschte Form, entferne die Nagelhaut und reinige die Nägel gründlich von Schmutz, Nagellackresten und Ölen. Danach kommt der Base Coat zum Einsatz: hauchzart aufpinseln und abwarten.

Jetzt folgt der Farbanstrich: Auch hier eine dünne Schicht auf jeden Nagel auftragen und trocknen lassen. Je nach gewünschter Intensität kannst du den Schritt öfters wiederholen. Zum krönenden Abschluss kommt der Top Coat auf die Nägel. Die Anwendung ist zwar einfach und verlangt nicht viel Können, aber trotzdem viel Zeit und Geduld. Mit anderen Worten: Die Lackschicht dünn auftragen und Finger weg – sonst gibt’s Lack-Dellen!

Ergebnis und Fazit:

Das Ergebnis ist äußerst natürlich, strahlend und ansprechend. Allerdings ist mir aufgefallen, dass der Beige-Rosa-Ton mit der Zeit eine beige-gelbe Farbvariante entwickelt, was mir persönlich weniger zugesagt hat. Abgesehen davon war die Haltbarkeit zufriedenstellend und das Entfernen ging schnell vonstatten. Ich werde auf jeden Fall mit den Farben experimentieren und verschiedene Nuancen ausprobieren, bleibe dabei jedoch in der neutralen Farbpalette. Für mich ist diese Methode die angenehmste und alltagsfreundlichste.

UND: Ist essie tierversuchsfrei und vegan? Hier erfahrt ihr mehr!

Welche Methode zur DIY Maniküre ist die Beste?

Diese Frage ist kaum zu beantworten! Schließlich hat jede dieser Methoden zur DIY Maniküre ihre eigenen Vor- und Nachteile.

  • Die auffälligsten sind zweifellos die Doonails.
  • Am kostengünstigsten und alltagstauglichsten sind die klassischen essie Nagellacke.
  • Eine alternative, langlebige Option mit coolen Designs sind die Nagelfolien von Miss Sophie.

Dennoch haben für mich die herkömmlichen Nagellacke gewonnen, da ich mit ihnen am besten zurechtkomme. Welche Variante ist euer Favorit? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Alles Liebe,
eure Hannah <3

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Wenn du in das faszinierende Universum der Nagellack-Pannen eintauchen willst, dann wirf einen Blick auf die Top 5 der häufigsten Lackier-Fehler! Hier erwarten dich goldene Tipps, die deine Maniküre in neue Höhen katapultieren. Oft sind es die winzigen Kniffe, die den großen Unterschied machen, und mit ein bisschen Übung zauberst du bald Nägel, die aussehen, als kämen sie direkt aus dem Salon.

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